Regionen: Informationen und Sehenswürdigkeiten

Halbinsel Zingst zwischen der Ostsee und dem Barther Bodden


Strandkörbe in ZingstStrandmotiv in ZingstDer Bade- und Erholungsort Zingst befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel Zingst zwischen der Ostsee und dem Barther Bodden. Der Ort Zingst wurde 1823 gegründet. Seit 1892 beherbergt Zingst Badegäste, damals waren es 1.000 registrierte. Im Jahr 2010 registrierte Zingst 141.018 Urlauber.

Der östlichste Zipfel der Halbinsel Zingst ist Pramort. Dorthin gelangen Sie nur zu Fuß oder mit dem Rad bis zum Beobachtungsturm. Sie können im Herbst das einzigartige Schauspiel des Einflugs von Kranichen in der Dämmerung beobachten, die zu ihren Rastplätzen auf der Insel Kirr fliegen. Ebenso wie von der „Hohen Düne“ können Sie andere seltene Vogelarten in Ihren Rast- und Ruheplätzen im größten unbewaldeten Dünenfeld an der deutschen Ostseeküste erblicken. Die Sundischen Wiesen sind ein renaturiertes Heide- und Feuchtwiesengebiet.

Die Meiningenbrücke verbindet das Festland mit dem Darss. Sie hat eine Länge von 470 m und eine Breite vom 3,80 m. 1911 wurde sie als Eisenbahndrehbrücke erbaut. Seit 1947 dient sie als Autobrücke und ist die Verbindung über Barth auf den Darss nach Zingst.

Die Peter-Pauls-Kirche in Zingst liegt ein wenig versteckt und abseits des Zingster Zentrums. Die neugotische Kirche stammt aus dem Jahr 1862.

Die Seebrücke in Zingst ist 270 Meter lang und 2,5 Meter breit. Im Jahre 1993 wurde Sie eingeweiht. Vor dem Zweiten Weltkrieg befand sich hier ein Anlegesteg für Schiffe. Auf dem langen Weg bis zum ehemaligen Bootsanleger mit einigen Skulpturen bieten zahlreiche Bänke Platz und Gelegenheit sich der Natur hinzugeben.

Für kleine und große Urlauber bietet das Experimentarium in Zingst direkt hinter dem Deich Abwechslung. Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise durch die aufregende Welt physikalischer Phänomene. Die für Kinder angelegte Ausstellung bietet Spielgeräte und Experimente auf dem Gebieten der Mechanik, Elektrotechnik und Optik an.  Ein Erlebnisspielplatz schließt sich an.

Der Museumshof Zingst befindet sich rund um das Heimatmuseum von Zingst. Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in der Pommernstube, dem Bernsteinzimmer, der Museumsbäckerei und Museumsscheune. Ein Wochenmarkt mit frischen Bioprokukten der Region sowie Kreativständen.
 

Die Gemeinde Born auf dem Darß an der Südküste der Halbinsel Darß


BoddenBoddenDie Gemeinde Born a. Darß an der Südküste der Halbinsel Darß liegt unmittelbar am Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Südöstlich und südwestlich von Born breiten sich die Meeresbuchten des Bodstedter Boddens und des Saaler Boddens aus. Dazwischen – im Koppelstrom – liegen die Neuendorfer Bülten, eine Kette kleiner, schilfbewachsener Inseln. Zum Gemeindegebiet gehört fast die gesamte Halbinsel Darß mit der Nordspitze, dem Darßer Ort. Dort befindet sich die Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, das Natureum Darßer Ort.
Die ganze Halbinsel durchzieht in ursprünglicher Natur ein Netz aus Rad- und Wanderwegen. In Gebieten mit vielen, kleinen Wassserlöcher, wie dem Darßwald, ist Mückenschutz ratsam. Der Weststrand am Darß ist feinsandig, hat meist kräftigen Wind und entsprechenden Wellengang. Die sich daraus ergebenden Strömungen sollten nicht unterschätzt werden! Für Weststrandbesucher mit Auto empfiehlt sich der Waldparkplatz Drei Eichen (gebührenpflichtig) zwischen Ahrenshoop und Born.

  • Borner Dorfbild mit vielen darßtypischen reetgedeckten Häusern und durch die verzierten Darßer Türen. Die ältesten Häuser der Gemeinde finden sich im westlichen Teil, zum Beispiel in der Nordstraße.
  • Die Dorflinde im Bäckergang bildet seit dem 17. Jahrhundert den Mittelpunkt Borns.
  • Kapitän Carl von Petersson baute hier 1833 das erste Hotel auf dem Darß, den Peterssons Hof, welches heute noch erhalten ist. Im Obergeschoss führt eine Ausstellung durch die Geschichte der Gemeinde.
  • Forst- und Jagdmuseum Ferdinand von Raesfeld, das sich unter anderem dem Schaffen Ferdinand von Raesfelds widmet. Raesfeld verbrachte in der ehemaligen Oberförsterei den bedeutendsten Teil seines beruflichen Lebens (siehe auch Franz Mueller-Darß).
  • In der rohrgedeckten Fischerkirche Born a. Darß von 1935 finden im Sommer und zu besonderen Tagen Konzerte statt.
  • Im Borner Sommertheater werden zahlreiche weitere Veranstaltungen geboten.
  • Runder, 35 m hoher, besteigbarer Leuchtturm von 1848, zweitältester Leuchtturm von Mecklenburg-Vorpommern; daneben das Oberwärterhaus von 1892, heute: Café am Leuchtturm.
     

Amrum liegt südlich von Sylt und gehört zum Landkreis Nordfriesland


LeuchtturmAmrum LandschaftDer Amrumer Leuchtturm: Der 1975 in Betrieb genommene Leuchtturm ist nun das bekannteste Wahrzeichen, eine der begehrtesten Sehenswürdigkeiten von Amrum und der größte Leuchtturm der gesamten Nordseeküste. Vom Fuß der Düne bis zum Balkon führen 297 Stufen, 172 davon im Turm. Für Besucher ist diese Amrumer Sehenswürdigkeit auf jeden Fall einen Besuch wert. Dieser Weg lohnt sich, denn es bietet sich ein großartiger Panoramablick über die gesamte Insel, die Nordsee und bei guter Sicht sogar bis nach Helgoland.

Die Amrumer Mühle: Die Nebeler Mühle wurde im Jahre 1771, nach allen Seiten sichtbar, auf der höchsten Erhebung des Dorfes Nebel erbaut. Von dort oben sieht man weit über die Insel bis nach Norddorf, der Nordspitze, nach Wittdün und im Westen auf das offene Meer. Sie war bis zum Bau des Amrumer Leuchtturm für die Seefahrt als Seezeichen im Westen wichtig. Bis 1964 war sie noch in Betrieb. Heute beherbergt sie ein kleines Heimatmuseum.

Das Öömrang Hüs im Friesendorf Nebel: Das "Öömrang Hüs" im Dorf Nebel ist ein orginalgetreu erhaltene Museum im alten, reetgedeckten friesischen Kapitänshaus. Es gehört dem Öömrang Ferian, der als Heimatverein für den Erhalt der friesischen Kultur eintritt.


Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands


FehmarnsundbrückeHafen von BurgFehmarn ist 185 km² groß, verfügt über rund 78 km Küstenlinie und liegt zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht in der Ostsee. Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke mit der Halbinsel Wagrien verbunden. Auf Fehmarn befinden sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Marienleuchte bildete zudem von 1949 bis 1990 den nordöstlichsten Punkt der Bundesrepublik und von 1952 bis 1973 der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und ab 1958 auch der EWG.
Fehmarn besitzt einige unterschiedliche Küstenlandschaften: Die Nordküste zwischen Markelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und Strandseen. Die Ostküste ist steinig und besitzt eine Kliffküste.
Der Südstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel. Hier ist der Küstenstreifen flach, ebenso wie im Westen. Die Insel liegt meist nur wenig über NHN. Die höchste Erhebung ist der Hinrichsberg (27,2 m), diesem folgt der Wulfener Berg (26,5 m).
Der größte Ort der Insel mit rund 6000 Einwohnern ist die ehemalige Stadt Burg, weitere 8000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, das einige Jahrzehnte lang selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.

  • Auf Fehmarn wird ein Kuchen nicht vorgeschnitten. Stattdessen schneidet sich jeder ein Stück ab und reicht den Kuchen weiter. Das gilt auch für das Hauptgericht bei größeren Festen, das es zweimal gibt. So bekommt jeder genau so viel Kuchen, Fleisch, Beilage und Soße, wie er essen möchte.
  • Beliebt ist auch das Kartenspiel Scharwenzel, das wohl nur auf Fehmarn gespielt wird.
  • Früher gab es etwa 15 Vetterschaften zwischen den verschiedenen Sippen. Diese Tradition haben wohl Einwanderer aus Dithmarschen mitgebracht, wo Vetterschaften bis zum Verbot 1550 üblich waren. Heute existiert nur noch die „Vetterschaft der Mackeprangen und Witten“, der auch der ehemalige deutsche Bundespräsident Karl Carstens angehörte, dessen Großmutter eine geborene Mackeprang war.[16]
  • Typisch für Fehmarn sind auch die Kröpel, ein Gebäck, das nur zur Weizenernte zubereitet wird, sowie der Kranzkuchen, der nur für Hochzeiten gebacken wird. Er wird vom Brautpaar in kleine Stücke gebrochen und den Hochzeitsgästen zur Nachspeise gegeben.


Rügen ist die größte deutsche Insel und gehört zum Land Mecklenburg-Vorpommern


RügenRügenRügen ist mit 926 km² Deutschlands größte Insel. Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten und vorspringende Halbinseln und Landzungen stark zergliedert. Die Mitte Rügens ist vornehmlich von der Landwirtschaft geprägt. Daneben gibt es größere Kohlanbaugebiete. Unberührte Naturstrände, stille Buchten und zahlreiche Seen mit Badewasserqualität qualifiziert Rügen zu einer klassischen Urlaubsinsel.

Sehenswert und berühmt sind die weißen Felsen von Rügen, geschaffen durch die Erosion und zu Weltruhm gemacht durch den Maler Casper David Friedrich. Ein „Muss“ auf der Besichtigungstour. Ebenso weiß und fast do bekannt ist die Stadt Putbus, der älteste Badeort von Rügen mit seiner interessanten Architektur. Der Fürst von Putbus ließ seinerzeit alle Häuser weiß streichen, damit sie besser zum Schloss passten.

Allseits bekannt ist der „Rasende Roland“ , ein echter Klassiker der Eisenbahngeschichte. Eine Schmalspurbahn bringt Sie mit Tempo 30 km/h zur den einzelnen Seebädern. In den Dampflokomotiven aus den Jahren 1914 – 1953 genießen Sie den vollen Flair einer historischen Reise.